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Echtdampflok – Drehen der Dome

Posted by on 30. April 2014

Nachdem der Kessel nun schon eine Weile fertig war wurde es Zeit die weiteren Baugruppen anzufertigen, damit die Lok endlich fertig wird. Begonnen habe ich daher mit den Kesselamaturen.

Zunächst wurden die Ventile für den Kessel angefertigt. Das Speiseventil unten hat einen Silikonschlauch, der eine Querbohrung verschließt. Ähnlich einem Dunlop-Fahrradventil. Das Überdruckventil oben rechts besteht aus dem Grundkörper mit einem Stößel und innen liegender Feder. Die Feder zieht den Stößel auf den Ventilkörper. Steigt der Druck hebt sich der Stößel und der Dampf kann entweichen. Alle Teile wurden aus Messing angefertigt. Die Feder ist rostfrei.

Nachdem die Ventile fertig waren habe ich die Domhauben begonnen. Auch hier kam wieder Messing zum Einsatz. Zunächst wurde an den Rohstücken der Kesselradius mit einem Ausbohrkopf angefräst. Danach wurden die Domhauben auf der Drehbank gebohrt und in Form gedreht. Hier ist die kleinere Haube zu sehen, welche mit einem leichten Pressitz auf das Sicherheitsventil paßt.

Und so schaut der erste Test auf dem Kessel aus. Genau so hatte ich mit das vorgestellt. Vorne ist das Sicherheitsventil zu sehen, im hinteren Bereich das Speiseventil. Für die hintere „Domhaube“ habe ich mich an der Form des Umschalters der Billerbahnlok gehalten. So viele Konturen wie möglich wurden dabei in der ersten Aufspannung gedreht. Nach dem Abstechen war nämlich die Fläche zum Spannen recht gering und einen Aufspanndorn hätte ich erst anfertigen müssen. Da ich nun aber nur noch die Vertiefung ausdrehen mußte ging das auch so recht gut.

Hier ist nun der fertige Kessel zu sehen. Nun fehlen nur noch die Ventile zur Dampfentnahme und die Gasfeuerung, dann steht dem ersten Testlauf nichts mehr im Wege hoffe ich…

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