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Aufarbeitung einer Batteriedampflok

Posted by on 16. Februar 2014

1550_2Anfangs konnte Ich mich mit der Plastikdampflok der Billerbahn nicht so richtig anfreunden. Doch dann fiel mir plötzlich eine Ähnlichkeit mit typischen Waldbahnlokomotiven aus Rumänien auf. Und plötzlich mußte ich dann doch auch eine für meine Holzzüge haben.

Und es dauerte auch nicht lang, bis ich eine in eBay ergattern konnte. Sie wurde dort als defekt und Bastelware bzw. Ersatzteilspender angeboten. Mutig habe ich mitgeboten und für 28,- Euro den Zuschlag erhalten. Als sie dann daheim war wurde sie erstmal genauer unter die Lupe genommen. Ein paar Dinge hatte ich schon auf den Bildern gesehen. So ist zum Beispiel der Schlot abgebrochen. Da ich an Stelle dessen aber eh lieber einen Kobelschornstein draufgesetzt hätte kam mir das eigentlich ganz gelegen.

Wie beschrieben fehlten auch die Kontakte für die Batterien. Ein Test am Trafo ergab aber, daß der Antrieb mechanisch in bestem Zustand ist und der Motor auch recht ruhig läuft.
Also frisch ran ans Werk!

Der Rahmen war unterhalb des Gehäuses im Bereich der Abdeckbleche etwas verbogen. Dies wurde mittels Zange vorsichtig gerichtet. Die fehlenden Abdeckbleche habe ich aus der Ersatzteilkiste von Torsten bekommen. Nochmals vielen Dank. Was nun noch fehlt ist der Schornstein. Zunächst wurde ein wenig munter skizziert von Vorbildern und dann einem Stück Messing gedreht. Er wird von innen mit einer M3-Schraube befestigt.

Leider ist mir erst nach dem Lackieren eingefallen, daß sie so nun weder durch den Biller-Lokschuppen noch durch das Schotterwerk paßt… Mist…

Getreu dem Motto „Biller meets Hightech“ habe ich die fehlenden Kontakte für die Batterien durch einen LiPo-Akku ersetzt. Eine Zelle hat mit 3,7V genau die richtige Spannung.

Ein Versuch mit normalen Batterien hat gezeigt, daß das Gehäuse sehr eng ist und ich sie nicht ohne verbiegen des Kunststoffes hinein bekomme. Also habe ich mich für diesen Weg entschieden, den ich als recht elegant finde. Zumal so auch das Dach nicht mehr so stark belastet wird, denn in der Vorderwand sind die Haltestege ausgebrochen.

Anfangs hatte ich geplant das Gewicht der Batterien durch den Kobel vorne auszugleichen. ich habe nun in den Tender und je von innen an die Führerstandstüren ein Stück Stahl versteckt und so das Gewicht der Lok etwas erhöht.

Zu guter Letzt habe ich ihr in Anlehnug an die „Vorbild-Lok“ bei der Wassertalbahn in Rumänien Schilder mit dem Namen „Cozia-1“ einverpaßt.

Alles in allem war die „Aufarbeitung“ in ca 2 Stunden erledigt. Ich hatte Anfangs mit mehr Arbeit gerechnet. So bleibt eben etwas mehr Zeit zum Spielen.

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