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Restaurierung eines Kippwagen 511 – neuer Kippmechanismus mit Gehäuse

Posted by on 24. Januar 2013

Ich hatte übers Internet einen zweiten Kippwagen 511 für kleines Geld gekauft, an dem einige Teile fehlten.

An ihm wollte ich versuchen durch Eigenbauten die fehlenden Teile zu ergänzen und so einen weiteren voll einsetzbaren Wagen zu haben. Da an dem Wagen auch das Haus des Kippmechanismus fehlte habe ich mir eine Zeichnung erstellt und aus Weißblech ein neues Gehäuse zugeschnitten. Ich habe hierzu eine stabile Haushaltsschere verwendet und eine feine Korund-Trennscheibe im Dremel.

Die beiden „Ohren“ in der Öffnung für den Hebel werden zuerst nach innen gebördelt um das Blech zu versteifen. Im Anschluß habe ich das Loch für die Spindel mit 2,5mm gebohrt und von innen mit einem Körner nach aussen getrieben bis es etwas über 3mm Durchmesser hatte. So entsteht ein kleiner Bund der zur Führung der Gewindestange dient. Am besten bohrt man in ein hartes Holz ein 3,5mm Loch und legt das Blech darüber um so eine Führung zu haben.

Das Blech wurde dann weiter abgekantet. Zunächst die Ohren der Seitenbleche, welche später die Front und Rückseite umschließen. Danach wurden die Seiten nach unten gebogen. Für den Kippmechanismus selbst habe ich eine M3-Gewindestange mit einem Messinghebel verwendet. Auf die Gewindestange wurde unten eine Mutter aufgelötet und dann alles zusammen gebaut.

Auch die fehlenden Bühnengeländer habe ich aus 1,5mm dickem Stahldraht gebogen und wieder eingesetzt. Somit ist der Wagen nun bis auf das Handrad wieder komplett. Aber auch hier habe ich schon was in Vorbereitung. Im direkten Vergleich ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen welches der reparierte Wagen ist. Spätestens beim Kurbeln merkt man es dann aber doch, denn die Originalspindel ist zweigängig und man braucht dort deutlich weniger Umdrehungen zum Abkippen des Wagens.

Nichts desto Trotz mag diese Reparaturanleitung vielleicht für den ein oder anderen von Interesse sein, der keine original Ersatzteile auftreiben kann oder möchte.

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