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Das Schotterwerk

Posted by on 25. Januar 2013

Schotter_12Zur Grundausstattung meiner Biller-Bahn gehörte bereits einer der Kippwagen 511 und es kamen mit der Zeit noch weitere baugleiche Wagen hinzu.
Sie eignen sich aus meiner Sicht sehr gut zum Transport von Schotter und dies soll einer der Haupttransportgüter neben Holz auf der BKB werden.

Die Wagen verfügen über einen eigenen Kippmechanismus mittels Kurbel/Handrad der das Abladen schon mal klärt. Doch wie kommt der Schotter in die Wagen rein? Also habe ich den PC angeworfen und ein wenig im Internet recherchiert und stolpert über den hier vorgestellten Bauplan. Dieser war ursprünglich mal in einem Faller-Magazin abgedruckt, ist aber auch auf folgender Seite samt Artikel als Download zu finden. (Ich übernehme keine Haftung für den Inhalt der hier angegebenen Seite)

http://bahnbloggen.blogspot.de/2011/01/behelfsbrucken-und-kieswerk-fur-egger.html

Also ging es frisch ans Werk. Da der Plan für H0 gedacht ist wurden die Abmessungen einfach verdoppelt. Eine Kontrolle mit dem Lichtraumprofil des Biller-Bahn-Lokschuppens zeigt, daß hier keine Probleme zu befürchten sind. Zunächst wurde die Grundplatte zugeschnitten und aus 3 Platten zusammen geleimt. Ach ja, das hier sind keine Wusel-Suchbilder, sondern ein Blick in meine Werkstatt… Ja ich müßte mal wieder aufräumen. Aber ich finde fast alles auf Anhieb :-p

Die Grundplatte besteht aus einer 1mm dicken Grundplatte und zwei aufgeleimten 3mm MDF-Platten. Ich habe verbastelt was ich noch daheim gefunden habe. Der Bereich für das Gleis ist ausgespart. Ich habe hier noch zwei Klötzchen eingeklebt um das lose eingelegte Gleis zu fixieren. Die Grundplatte wurde im Anschluß mit Acrylfarben gleich gestrichen.

Für die Betonpfeiler des Silos habe ich 3 Stücke aus einer 16mm Tischlerplatte zugeschnitten und unter eine 10er MDF-Platte geklebschraubt. Die Seitenwände sind wieder aus 3mm MDF zugeschnitten. Sie wurden mit Holzleim und Nägeln zunächst an der Bodenplatte verklebt, mit Ausnahme der Vorderseite, denn hier mußte noch ein Ausschnitt für die Rutsche hinein.

Die Ecken habe ich innen mit 3-Kantleisten verstärkt, welche ich mit Heißkleber eingesetzt habe. Hier kann man auch schon den Siloboden aus Pappe erkennen der vorne in die Rutsche übergeht. Dieser wird aber erst später eingebaut.

Während die mittlerweile grau gepinselten „Betonteile“ trockneten habe ich schon mal die Seitenwände für den Büroanbau zugeschnitten. Bei einer ersten Stellprobe kann man schon langsam sie Größe des Gebäudekomplexes erkennen.

Für den Vorbau habe ich den Grundkörper aus 10er MDF hergestellt und eine Öffnung für den Auslass eingesägt. Aus 1mm Sperrholz wurden Führungsleisten für ein 0.8er Alu-Blech, welches als Schieber verwendet wird. Der Überbau erhält noch Holzstützen um sich auf dem Betonfundament unten abzustützen.

Mittlerweile habe ich schon das Silo mit Abtönfarben gestrichen. Die Brettergravur wurde mit einem schwarzen Buntstift aufgetragen. Die Rutsche im Vorbau wurde komplett mit Pappe verkleidet, so daß kein Schüttgut in den Vorbau fallen kann.

Für die Dächer habe ich nochmal 3er MDF zugeschnitten und passend gestrichen. Die Fensteröffnungen wurden innen mit weis gepinselt und aus Folie habe ich Fenster von innen eingeklebt. Auf die Scheiben habe ich zuvor mit einem weißen Lackstift die Rahmen aufgemalt.

Das obere Dach am Silo ist mit Scharnieren befestigt zum Befüllen des Silos. Auch der Büroanbau nimmt langsam Form an. Die Fenster sind auf die gleiche Art entstanden wie oben beschrieben. Das Gebäude wurde in Ziegelrot gestrichen und die Fugen mit einem weißen Buntstift aufgetragen. Die Fensterläden sind aus bemalter Pappe aufgeklebt.

Der Blick in den Silo zeigt noch zusätzliche Leit-Pappen um das Schüttgut in Richtung der Rutsche zu bringen.

Zum Schluß habe ich am PC noch ein paar Schilder ausgedruckt und aufgeklebt. Da ich mich beim Baustil an den alten Häusen meines Großvaters orientiert habe wurde das Schotterwerk ihm gewidmet und erhielt den Namen „Josef Schmidt & Sohn“.

Alles in allem war ich ganze 2 Tage mit dem Bau beschäftigt und es hat doch deutlich länger gedauert als zunächst gedacht. Aber dafür ist das Ergebnis sehr gelungen wie ich finde. Als nächstes brauche ich jetzt nur noch etwas, wo rein ich die Wagen wieder entladen kann… Aber da finde ich bestimmt auch noch was 🙂

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